Mechernich-Dreimühlen – Nettersheim-Pesch – Mechernich-Harzheim

Wandertour: 200
Wanderführer: Wandern Kompakt Eifel
Wanderkarte: Nettersheim, Kall, Nr. 5 (Eifelverein)
Region: Eifel
Länge: 11,8 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 10 Min. (2 Std. 21 Min.)
WDG: 5,45 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Bewölkt
Steigung: ca. 110 m
Sehenswertes: Kakushöhle, Hardt, Hausener Benden, Kirche St. Cäcilia Pesch, Quartbach, Wespelbach, Heidentempel, Jakop-Kneip-Berg, Pfarrkirche St. Goar Harzheim, Hermesberg.
Notiz: Bei der heutigen Jubiläumstour wollte ich noch einmal den Schnee sehen, bevor er ganz verschwindet, denn das Wetter soll milder werden. Am Parkplatz an der Kakushöhle (Wandertour 51) wandere ich abwärts nach Dreimühlen. Die Kakushöhle wurde bereits vor 60 Tausend Jahren als Wohnhöhle der Steinzeitmenschen genutzt. Den ersten Weg rechts geht es an einen Bauernhof vorbei. Über Felder und Wiesen unterquere ich die Autobahn A4. Der Straße folgend komme ich nach Nettersheim-Pesch. Mit dem Winkel (Ahr-Venn-Weg) durchquere ich das Eifelörtchen. Hinter dem Quartbach nach links und über den Wespelbach zum Parkplatz. Hier ansteigend durch den Laubwald. Ich habe mir extra diese Tour ausgesucht, da es nur durch dieses kleine Waldstück geht. Irgendwie habe ich schon Muffensausen, das wieder ein Weg durch den Sturm gesperrt ist. Am Heidentempel mache ich zur Mitte hin eine Rast. Ursprünglich war der Tempelbezirk der Matronae Vacalinnehae ein Baumheiligtum. Gegen Mitte des 1. Jahrhunderts entstanden jedoch die ersten, steinernen Bauwerke. Die Anlage wurde rund 100 Jahre später abermals erweitert und um 330 baute man das Heiligtum zu einer großen, prächtigen Anlage aus, die fortan zur Wallfahrtsstätte wurde. Beim weiterwandern entdecke ich einen großen Stein mit folgender Inschrift: „Hier starb inmitten seiner Wanderfreunde Dr. Hans Hardenberg, 1. Vors. Eifelverein“. Tragisch denke ich mir. Aus dem Wald folge ich der Markierung „1“ (und nicht „10“ laut Buch). Über die Bundesstrasse geht es mit einem matschigen Feldweg aufwärts zum Jakob-Kneip-Berg. Hier oben hat man einen schönen Rundumblick auf die Eifeler Anhöhen. Der Blick reicht bis zum Effelsberger Radioteleskop. Nun geht es sacht abwärts. Beim weiteren Abstieg zur Strasse verliere ich fast das Gleichgewicht. Der Strasse folgend komme ich nach Harzheim. In der Ortsmitte geht es wieder sacht den Weg hoch. Mit „A2“ über die Autobahn, vorbei am Hermesberg komme ich so durch Dreimühlen zurück zur Kakushöhle.
Meine Wertung:
4Sterne

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2 Kommentare

  1. An der Kakushöhle war ich vor einigen Jahren auch einmal. Zu der Zeit bin ich aber noch nicht so viel gewandert. Ich habe nur noch in Erinnerung, dass ich damals dachte: Da ist man hier in der Einöde an einer Höhle, die von Steinzeitmenschen bewohnt wurde. Und was hört man? Autos! Tja, da du auch die Autobahn erwähnst, ist mir das jetzt auch klar. Damals habe ich da als Mitfahrer gar nicht so drauf geachtet. Aber schön ist es dort dennoch. Und mit den Baumschäden… ich war heute fast nur im Wald und wir hatten Glück. Bei uns ist weniger passiert als ich befürchtet habe.

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  2. Möchte so gern mal wieder eine Waldwanderung machen, aber irgendwie traue ich mich noch nicht so recht.
    Wenn dort ein Weg versperrt oder gesperrt ist, muss man umdenken und evtl. einen Umweg in Kauf nehmen.

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