Buchholz (Westerwald) – Buchholz-Solscheid – Buchholz-Mendt

Wandertour: 207
Wanderführer: Lust auf Natur – Band 5
Wanderkarte: Naturpark Rhein-Westerwald, Blatt 2 (Nord) (LVermGeo RP)
Region: Westerwald
Länge: 14,5 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 37 Min. (2 Std. 57 Min.)
WDG: 5,54 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Regen, Wolken
Steigung: ca. 100 m
Sehenswertes: Gedenktafel ehemaliger Bahnhof Buchholz, Griesenbach (Wahler Bach), Gedenktafel ehemalige Telegrafen-/Signalstation, Hanfbach, ehemalige Grube Luise, Drudenborn, Buchholzer Mühle, Heimatmuseum, Pfarrkirche St. Pantaleon.
Notiz: Von der Buchholzer Pfarrkirche St. Pantaleon geht es abwärts zu der Gedenktafel des ehemaligen Bahnhofs von Buchholz. Am 17. Mai 1967 verkehrte hier der letzte Bahntransport. Die Schienen sind verschwunden, übrig geblieben ist die ehemalige Bahntrasse, die heute als Wanderweg dient. Immer dem linken Ufer des Griesenbach folgen, später heißt er Wahler Bach. Mit dem Wanderzeichen „B4“ geht es über den Bach in die Höhe. Ich durchwandere die Dörfer Oberelles, Krumpenast und Sauwiese, die alle zur Gemeine Buchholz zählen. Hier am Ortsrand von Sauwiese stand vor gut 100 Jahren die ehemalige königlich-preußische Telegrafen-/Signalstation. Eine Gedenktafel erinnert heute daran. Über einen Wirtschaftsweg geht es an der Waldspitze nach rechts Richtung Solscheid. Leider ist die Wegbeschreibung nicht so gut und so verirre ich mich in dem Dorf, auch später im Solbachtal und deren Bach ist es schwierig den richtigen Weg zu finden. So manches Mal muss ich die dortige Wanderkarte rausholen. Hinter den Fischteichen mache ich einen kurzen Abstecher zum ehemaligen Petersschacht, von dem ich aber nichts sehe. Zurück und vorbei am VARTA Recycling AG Buchholz, wandere ich auf der ehemaligen Bahntrasse unterhalb des Silberberges mit „B2“ am Hanfbach entlang. Zur Mitte dieses Abschnittes, wechselt die Markierung zu „B1“. Angekommen in Mendt, nehme ich die Ausschilderung nach Irmeroth. Ich wandere leicht steigend den Weg hinauf. Das Wetter wird besser und sogar die Sonne kommt kurz raus, so mach ich auch den Abstecher zum sagenumwobenen Drudenborn. Er ist die Quelle des Hanfbachs: sie schüttet 16 Liter Wasser in der Minute. Beim zurückgehen habe ich ein wunderbares Panorama auf das Siebengebirge. Mit dem Brunnenweg geht es nach Buchholz-Oberscheid weiter. Vorbei am alten Backhaus bleibe ich ein Stück auf der Landstrasse. Bei der Einmündung nach Wallau überquere ich den Griesenbach. Im Ort nehme ich rechts den Feldweg der mich nach Buchholz führt. Ich passiere im Ort die Buchholzer Mühle und das Heimatmuseum und komme wieder zum Parkplatz zurück.
Meine Wertung:
4Sterne

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2 Kommentare

  1. Hallo Thomas,
    es ist einfach unvorstellbar, wieviel du und wieviel ihr wandert. Kein Steinchen im Umkreis von 100 km dürfte unbemerkt von euch geblieben sein. Klasse! Leider sind die Touren für nich natürlich nicht ganz nachvollziebar, da ich eure Gegend so gar nicht kenne. Trotzdem lese ich immer gerne mit und schaue mir die schönen Photos an. Zu guter Letzt noch ein Spruch meiner seligen Großmuuter: „Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah!“

    Schönen Gruß
    Jock

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