Unkel – Unkel-Heister – Erpel

Wandertour: 228
Wanderführer: Tippeltouren – Band 2 / Tippeltouren – Das Siebengebirge
Wanderkarte: Naturpark Rhein-Westerwald, Blatt 1 (West) (LVermGeo RP)
Region: Mittelrhein
Länge: 12,0 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 32 Min. (2 Std. 48 Min.)
WDG: 4,74 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 155 m
Sehenswertes: St. Joephs-Kapelle, Hähnerbach, Mühlenfeld, Stux, Burg Vilszelt, Barockkapelle, Quellmulde „Brünnchen“, Erpeler Ley, alte Bahntrasse, historischer Markplatz Erpel, Pfarrkirche St. Pantaleon, Neutor, Rhein, Gefängnisturm, historische Altstadt Unkel, St. Pantaleon.
Notiz: Am Bahnhof von Unkel starte ich, unterquere sie Gleise und komme mit der Strasse zur Bundesstrasse. Nach unterqueren der Strasse bin ich in Unkel-Scheuren. Vorbei an schönen Fachwerkbauten, nehme ich an der St. Joephs-Kapelle rechts den Weg hinauf. Nach kurzen Aufstieg folge ich den holzgeschnitzten Hinweisschild nach Bruchhausen. Es geht an alten Weinterassen vorbei, aufwärts in die Höh. Oben angekommen habe ich vor mir das Siebengebirge. Hier halte ich mich rechts bis zu einen Holzkreuz (Wandertour 85). Ab hier folge ich abwärts dem Rheinsteig. Selbst die jüngsten Wanderkarten weisen hier noch Weinbergslagen nach, wo nur dicht Büsche sind, „Sozialbrachen“ wie sie der Fachmann nennt. Unten angekommen folge ich kurz der Strasse und am Wasserfall geht es wieder aufwärts durch den Buchenwald. Hier oben bin ich auf dem „Stux“, also 142 Meter hoch. Weiter durch den Buchenwald wandere ich wieder abwärts und gelange nach Unkel-Heister. Am Steinkreuz mach ich den Abstecher zur Burg Vilszelt. Danach geht es zurück steil aufwärts mit dem Wanderzeichen bis nach Orsberg. An der Barockkapelle den Hinweisschild „Zum Brünnchen“ folgen. Das kleine Gässchen führt mich hinaus aus dem Ort und vorbei an der Holzhütte des Junggesellenvereins. Hier liegt auch das „Brünnchen“ oder „Brönnchen“ genannt. Über eine Viehwiese komme ich wieder in den schattigen Wald. Am breiten Querweg halte ich mich rechts. Dieser Wanderweg führt mich direkt zur Erpeler Ley. Vom Aussichtspunkt überblickt man das Mittelrheintal. Übertront wird der Aussichtsplatz vom Friedenskreuz, das im Gedenken an die Opfer des Brückenkopfes Remagen-Erpel in den Jahren 1944/45 errichtet wurde. An der Gaststätte Bergesruh folge ich RV und Rheinsteig-Zugang hinunter bis zur Strasse. Hier links und über die alte Bahntrasse komme ich zum historischen Marktplatz von Erpel. Der schönste Markplatz am Mittelrhein laut Wanderführer. Die Gaststätte Om Maat gibt Anlass zur Einkehr, doch leider hat das Lokal Nachmittagspause. Die Kölner Strasse führt mich weiter durch den schönen Ort. Am Neuentor nehme ich links den Seilerpfad, der mich an den Rhein bringt. Ich folge den Leinpfad bis nach Unkel. Unterweg passiere ich den Gefangenturm und mit dem Rotbäckchen Rundwanderweg komme ich wieder zur historischen Altstadt von Unkel. Nur noch ein paar Hundert Meter und ich bin wieder am Ausgangspunkt.
Meine Wertung:
4Sterne

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11 Kommentare

  1. Hallo Thomas,
    gerade bin ich auf der Suche nach einer interessanten, aber nicht zu schweren Wanderung für das kommende Wochenende. In meinen Unterlagen fand ich nichts Vernünftiges, zu was ich Lust gehabt hätte. Ich dachte da u.a. an irgendwas am Rhein, wenn auch die Hinfahrt mit der Bahn dorthin etwas dauert. Na, und dann dachte ich mir, vielleicht hat Thomas ja was Passendes in seinem Block. Und prompt ist der aktuellste Eintrag eine Tour, die sehr interessant und schön klingt. Was meinst du, lohnt die lange Bahn-Anfahrt von über 2 Stunden von AC nach Unkel?
    Gruß, Joachim

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  2. Na, da hätten wir uns fast getroffen, wir waren gestern beim Drachenfels. Aber gestern war nicht unser Tag, war keine richtige Wanderung.
    Das Siebengebirgstippelbuch hat sehr schöne Touren, wie bei Dir zu lesen ist.

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  3. Hallo Joachim
    Die Anfahrt nach Unkel lohnt sich. Auf dieser Wanderung sieht man so einiges. Wie gesagt Erpeler Ley und der historische Markplatz von Erpel sind sehr sehenswert. Nur weiss ich nicht ob am Wochende die richtige Zeit dafür ist, da mit Sicherheit die Hölle los sein wird.
    In Unkel gehen einige Rundwanderwege los. Intressant ist hier der Rotbäckchen Rundwanderweg. Leider gibt es im Netz nicht viele Informationen darüber, aber in der Nähe des Bahnhofs von Unkel Richtung Rhein (Bahnstr.) gibt es eine Wandertafel wo einige dieser Rundwanderwege beschrieben sind.
    Viel Spaß beim Wandern und schönes WE.
    Gruss Thomas

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  4. So, die Sache kann laufen. Ich werde die Tour morgen zusammen mit einer Kollegin in Angriff nehmen, gewappnet mit deiner Wanderbeschreibung und der für GPS hergerichteten Wanderskizze. Im Endeffekt fahren wir zwar viel länger mit dem Zug, als wir laufen, aber es wird bestimmt vel Spaß machen. Und wenn mir die Strecke gefällt, hole ich mir ja vielleicht auch diese Ausgabe der Tippel-Touren. Aus dieser Serie habe ich gar nichts.
    Viel los wird morgen evtl. nicht sein, weil die Leute nicht unterwegs sind, sondern samstags mit einkaufen und haustechnischen Aktivitäten beschäftigt sind. Hoffe ich zumindest.
    Gruß, Joachim

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  5. na, ganz einfach. Deine! Mehr werde ich nicht brauchen. Denn die Strecke habe ich ja von deinem Kartenausschnitt auf eine digitale Karte übertragen. Und mit dem GPS weiß ich dann immer, wo ich gerade bin.

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  6. Ist zwar ein wenig spät, aber trotzdem, du weisst das es keine reine Wegbeschreibung ist! Ist eine Mischung aus Sehenswertes, am Wegesrand und Wegbeschreibung. Eine „exakte“ Wegbeschreibung findest du im Buch.
    Hoffe trotzdem das ihr einen schönen Tag hattet und den Weg auch gefunden habt. Das Wetter hat ja mitgespielt.

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  7. das war mir schon klar, dass nur grob der Streckenverlauf beschrieben wird. Aber der Einstieg am Bahnhof Unkel reichte eigentlich schon. Den Rest besorgte dann meine Vorbereitung für’s GPS. Einige Mini-Verlaufer gab es zwar, aber die waren minimal.
    Die Wanderung selbst war wirklich sehr schön und hat uns bei dem tollen Wetter viel Spaß gemacht. Bei Nässe wären die starken Steigungen vielleicht ein wenig schwierig geworden. Vom Trubel her hielt es sich in Grenzen, man begegnet natürlich so einigen auf dem Rheinsteig befindlichen Wanderern.
    Es war jedenfalls ein toller Wandertipp für diesen Samstag.

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