Kloster Heisterbach (Königswinter) – Stenzelberg – Petersberg

Wandertour: 229
Wanderführer: Tippeltouren – Band 3 / Tippeltouren – Das Siebengebirge
Wanderkarte: Bonn und das Siebengebirge, Nr. 22 (LVA NRW)
Region: Siebengebirge
Länge: 9,4 km
Gehzeit netto (brutto): 1 Std. 58 Min. (2 Std. 18 Min.)
WDG: 4,78 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 205 m
Sehenswertes: Gedenkstein Europadiplom, Weilberg, Stenzelberg, Nonnenbergstrom, Petersberg, Bittweg, Gästehaus des Bundes, Fritz-Rösing-Platz, Falkenberg, Chorruine Kloster Heisterbach.
Notiz: Das Kloster Heisterbach im Rücken geht es in den Wald. An der Gabelung nach rechts, Richtung Weilberg. Am folgenden Abzweig hoch zum stillgelegten Basaltsteinbruch. Hier oben informiere ich mich über Infotafeln über den Weilberg. Am folgenden Gedenkstein lese ich folgendes: „Hier wurde am 15 Okt. 1971 dem Siebengebirge das Europäische Diplom verliehen“. Abwärts überquere ich die Dollendorfer Strasse. Am folgenden Parkplatz gehe ich gerade aus und am nächsten Abzweig folge ich den Stenzelberg-Rundweg. Durch die Bäume trotzdem sichtbar, die Ortschaft Heisterbacherrott. Leicht ansteigend komme ich zum Stenzelberg, oder was von ihm übrig geblieben ist. Um 1830 wurde hier noch Latit gewonnen, im 18. Jahrhundert begehrter Rohstoff für Barockkirchen. Ich mache den Abstecher in das ehemalige Abbaugebiet. Ungelogen es sieht hier so aus, wie in den Alpen. Einfach grandios. Danach folge ich den ummarkierten Wanderweg bis zum Einkehrhaus „Waidmannsruh“. Nun folge ich den alten Rheinhöhenweg („R“). Der breite Wanderweg wird zum schmalen Pfad, der über Kehren zum Nonnenstromberg führt. Von hier oben hat man zwar keinen Ausblick, dafür ist der Buchenwald umso schöner. Gut einen Viertelkilometer hinter der Hütte schwenkt der Weg zur Zufahrtsstrasse zum Petersberg. Ich folge den Rheinsteig-Zeichen und komme in die Höh zum Petersberg. Stacheldraht, Scheinwerfer und eine Überwachungskamera begrüßen mich. An der Aussichtsplattform geht es rüber zur Kapelle und zum Gasthaus des Bundes. Hier gastierten schon Jassir Arafat und Bill Clinton. Zweiter hat hier oben sogar einen eigenen Jogging Pfad, den „Bill Clinton Jogging Pfad“. Nach überqueren des Geländes folge ich dem Schild Oberdollendorf. Abwärts komme ich am Fritz-Rösing-Platz vorbei. Der Rest des Weges führt mich der Rheinsteig bis zu Klostermauer. Hier mache ich den Abstecher zur Chorruine Kloster Heisterbach. Die ehemalige Zisterzienser-Abtei entstand 1192. Zurück über die Strasse bin ich wieder am Parkplatz.
Meine Wertung:
4Sterne

IMG_1947 IMG_1971

3 Kommentare

  1. Es ist der Wahnsinn wieviel schöne Stellen es hier in der Umgebung gibt, die ich früher gar nicht kannte. Hier waren sogar mehr als eine Stelle drin.
    Der Nachteil im Siebengebirge, so hab ich festgestellt, es gibt so viele verzwickte Wege, das man manchmal den Überblick verliehrt. Auch bei der heutigen Wegbeschreibung, stand ich da und wusste nicht mehr weiter…

    Liken

  2. Mir geht es auch so, ich habe erst vieles entdeckt durchs Wandern und Radfahren. Weilberg, Stenzelberg und Kloster sind auch besonders zu empfehlen.
    Was das manchmal nicht mehr weiter wissen betrifft, das ist bei uns nicht nur im Siebengebirge.

    Liken

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s