Bonn-Oberkassel – Königswinter – Bad Honnef-Rhöndorf

Wandertour: 266
Wanderführer: Wandertag Band 3
Wanderkarte: Bonn und das Siebengebirge, Nr. 22 (LVA NRW)
Region: Siebengebirge
Länge: 24,7 km
Gehzeit netto (brutto): 4 Std. 44 Min. (5 Std. 25 Min.)
WDG: 5,22 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Schwer
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 295 m
Sehenswertes: Basaltwand am Kuckstein, Oberdollendorfer Weinberge, Mühlental, Ruine Kloster Heisterbach, Petersberg, Gästehaus des Bundes, Mirbesbach, Geisberg, Drachenburg, Drachenfels, Burgruine Drachenfels, Ulanendenkmal, Rhein.
Notiz: Bis ich den Parkplatz am Sportplatz in Oberkassel gefunden habe, ist fast eine Stunde vergangen. Das Problem war, das einige kleine Strassen, wegen Straßenbau gesperrt waren. Ich folge der Strasse aufwärts und mit dem „Nücker Felsenweg“ geht es steil aufwärts. An der Basaltwand am Kuckstein informiert mich eine Tafel. Auf der Höh treffe ich den Rheinsteig, denn ich bis Rhöndorf folge. Ich folge den Wanderweg in den Wald, streife die Ortschaft und komme nach Oberdollendorf. Hier in Oberdollendorf gibt es die nördlichsten Weinberge am Rhein. An den Weinbergen vorbei und mit dem Weinwanderweg. geht es wieder aufwärts durch den Wald. Ich überquere die Schnellstrasse und komme zum Kloster Heisterbach (Wanderung 229). Hier mache ich den kurzen Abstecher zur Chorruine, schieße ein paar Bilder und gehe weiter mit dem Zeichen. Der Aufstieg zum Petersberg (Wanderung 229) ist schwierig und schweißtreibend. Nach dem heftigen Aufstieg erwartet mich der ehemalige Sicherheitszaun des Geländes. Hier mach ich den Abstecher zur Kapelle und zum Gästehaus des Bundes, das jetzt das Steigenberger Grandhotel ist. Sacht bergab geht es jetzt, hinweg über den Mirbesbach und dann wieder steil aufwärts zum Geisberg (Wanderung 94). Oben an der Schutzhütte angekommen, sind alle freien Sitzgelegenheiten besetzt. Ich mache ein schönes Foto von der Burgruine Drachenfels und wandere abwärts weiter. Im Schwenk erreiche ich das Milchhäuschen, wo ich eine Rast mache. Leider sitze ich in der Sonne und die Wespen nerven auch rum. Zur Krönung fällt noch eine in mein großes Radlerglas. Wenigstens das Essen hat geschmeckt und so wandere ich weiter. Das nächste Ziel ist der Drachenfels (Wanderung 94). Vorher passiere ich die legendäre Zahnradbahn und den Reptilienzoo. Nun geht es wieder steil bergauf. An einer Aussichtsplattform sehe ich das die Drachenburg, immer noch renoviert wird. Nass geschwitzt erreiche die die Höhe und genieße erstmal den Blick runter in das Rheintal. Warm ist es, aber nun geht es über Treppen abwärts. Der Weg wird zum Pfad und urplötzlich vor mir eine Schlange. Genau genommen eine Ringelnatter die mich anzischt, aber diesmal habe ich die Beweisfotos und diesmal habe ich mich nicht geirrt. Unterhalb des Ulanendenkmals verlasse ich den Rheinsteig und wandere durch den schönen Ort Rhöndorf (Wanderung 222). Mit der Löwenburgerstrasse geht es Richtung Bahnhof. Nach 16 km sollte hier meine Wanderung zu Ende sein, aber ich habe mir vorgenommen nicht mit der Straßenbahn zurückzufahren, sondern das Stück zu Fuß zu gehen. Es liegen noch 9 km vor mir, hauptsächlich auf Asphaltwegen. Praktisch immer am Rhein entlang passiere ich Königswinter (Wanderung 94) und danach Niederdollendorf. Es folgen Römlinghoven und schließlich zum Schluss Oberkassel. Da ich keine vernünftige Wegbeschreibung habe, gehe ich blind irgendwann nach rechts. Jedenfalls bin ich richtig, verfranze mich ein wenig und bin wieder am Sportplatz.
Meine Wertung:
4Sterne

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8 Kommentare

  1. Die Schlange ist auf Keinen Fall eine Kreuzotter! Sehr wahrscheinlich eine Ringelnatter. Und die andere Schlange bei Kobern-Godorf auch nicht.
    Diese könnte, wenn es nicht ebenfalls eine Ringelnatter war, eine Schlingnatter/Glattnatter sein. Kreuzottern kann man eigentlich kaum mit Nattern verwechseln, sie sind viel kürzer und gedrungener mit stumpfzulaufenden Kopf und haben ein sehr auffälliges, dunkles Zickzackmuster auf dem Rücken. Wenn man ihr sehr nahe kommt, kann man auch die Schlitzaugen sehen, Natter haben runde Pupillen. Die sehr selten schwarzen Kreuzottern gibt es nur in den Alpen.

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