Stolberg-Schevenhütte – Langerwehe-Merode – Langerwehe-Wenau

Wandertour: 269
Wanderführer: Dumont aktiv: Eifel – Nördlicher Teil und Hohes Venn
Wanderkarte: Aachen, Eschweiler, Stolberg, Nr. 1 (Eifelverein)
Region: Eifel
Länge: 16,3 km
Gehzeit netto (brutto): 4 Std. 04 Min. (5 Std. 58 Min.)
WDG: 4,01 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Sonne, Wolken, Regen
Steigung: ca. 140 m
Sehenswertes: Wehebach, Klosterruine Schwarzenbroich, Bildstock, Rotsiefen, Forellenbach, Schloss Merode, Laufenburg, Sührbach, Kloster Wenau, St. Katharina Kirche Wenau.
Notiz: Nach einem Tag Ruhe von den Strapazen der Extremwanderung (Wanderung 268), ging es heute nach Schevenhütte. Zusammen geht es über den Wehebach aufwärts in den Wald. Die Betonstrasse verlässt uns an einer Waldkreuzung. Nach einen Kilometer erreichen wir die Mauerreste des ehemaligen Klosters Schwarzenbroich. An einen Bildstock ist die Gründungsgeschichte des Klosters beschrieben. Wir wandern weiter auf den Weg und nehmen den unmarkierten Weg bis zu einer Sitzbank. Nach einer Stärkung wandern wir mit „A8“ und „A9“ weiter. Hinter einen Gatter geht es nach Merode. Kurz gehe ich zum Privatparkplatz von Schloss Merode und schieße ein paar Bilder. Das Schloss wird immer noch renoviert, da es bei einem Brand im Jahre 2000 beschädigt wurde. Hinter dem letzten Haus des Ortes geht es links bergan. Am Hof vorbei und weiter aufwärts mit „A5“. Als wir die Höhe erreichen, wandern wir zur Laufenburg (Wanderung 54). Hier halten wir Einkehr im Biergarten. Nach dem bezahlen, bilden sich dunkle Wolken am Himmel. Kurze Zeit später fisselt es das erste Mal. An einer Kurve nehmen wir den falschen Weg. Aber Claudi zeigt mir den richtigen Wanderpfad. Ich bin entzückt und schenke ihr ein Bussi. Der Hohlweg bringt uns zur Landstrasse. Hier überqueren wir die Schnellstrasse Richtung Wenau. Da es wieder regnet und da Lisa-Marie ihr Gestell gar nicht mehr mag, bleiben die beiden Frauen an der Holzhütte an der Bushaltestelle zurück. Ich wandere weiter und bin überrascht wie voll der Parkplatz und die Strasse mit Autos sind. Im ehemaligen Kloster Wenau, ist jetzt die Pfarre St. Katharina beheimatet. Der Strasse folge ich ein Stück, bevor es an der Forstschranke wieder in den Wald geht. Vorbei am Fosthaus Wenau, erreiche ich wieder die Landstrasse. Dieser folge ich rechts und komme so nach Schevenhütte. Ich passiere Kirche und drei Gasthäusern und bin entsetzt das alle drei Gasthäuser dicht sind. Nach einigen Metern erreiche ich den Parkplatz in der Strasse „Zum Backofen“, die wirklich so heißt.
Meine Wertung:
4Sterne

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10 Kommentare

  1. Schevenhütte ist auch ab und an Ziel von Wanderungen mit „meiner“ Seniorengruppe. Derjenige, der sich deren Wanderungen immer ausdenkt, er ist mittlerweile über 80, stammt aus Schevenhütte. Die letzte Wanderung im Jahr, sozusagen die Weihnachtswanderung, beinhaltet immer die „Bescherung“ mit Glühwein und selbstgebackenem Stollen, und endet in einem der, bei dir leitder geschlossenen, Kokalitäten. Das hatte zwar jetzt alles nicht direkt mit deiner Wanderung zu tun, aber… 🙂

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  2. ich glaube, früher war in Schevenhütte mehr los. Es gab da z.B. ein Freibad und einen Kahnweiher. Und gewandert ist man vor ein paar Jahren vielleicht auch noch mehr. Der Jakobspilgerweg läuft übrigens auch da durch. Von dort aus bin ich mal über diesen bis nach hause gegangen(Aachen-Brand, da, wo du durch die große Baustelle mußtest und wo du sann auch an meiner Wohnung vorbeigefahren bist)

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  3. Irgendwie ist das ein bischen unheimlich, genau dieselbe Wanderung haben wir vor 3 Wochen gemacht. Gleiches Wanderbuch. Die Klosterruine war sehr spannend. Wir haben da am Ende der Anlage an dem großen Baumstamm länger Pause gemacht und die alten Mauern erforscht. Leider waren wir ansonsten nicht so in Form und haben die Sache versucht abzukürzen, was nicht so gut geklappt hat, weil die Sache mit der Karte und dem GPSgerät nicht so recht mit der Realität übereinstimmte. Ich habe schon ein paar Mal gestaunt, wo die Karte Wege anzeigte. Zur Laufenburg sind wir dann mit dem Auto hoch, sehr schön da. Wir hatten auch hervorragendes Wetter. Schevenhütte hat uns gut gefallen und das schöne Haus am Anfang der Wanderung, das links neben der Schranke steht, wird bestimmt mal uns gehören ;-).

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  4. Hallo, ihr Wandersleut´.
    Ich wohne in Schevenhütte und kann euch daher erklären, warum hier die meisten Einkehrmöglichkeiten geschlossen sind. Bevor die Wehebachtalsperre gebaut wurde, führte die Durchgangsstraße durch Schevenhütte in die Eifel. Schevenhütte wurde von vielen Sonntagsausflüglern besucht. Es gab Ponyreiten, Mini-Golf, Elektro-Gokart-Bahn, ein Schwimmbad und vieles, vieles mehr. Daher gab es auch so viele Restaurants und „Kneipen“. Nun sind die meisten jedoch geschlossen. Übrig geblieben ist der Wehebacher Hof (jugoslawisches Restaurant), das Casino (gute deutsche Küche) und gelegentlich hat am Ortseingang eine „Kneipe“ auf.

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