Brodenbach – Mermuth – Morshausen

Wandertour: 272
Wanderführer: Dumont aktiv – Wandern an der Mosel
Wanderkarte: Maifeld und Untermosel (LVermGeo RP)
Region: Moselland
Länge: 24,5 km
Gehzeit netto (brutto): 4 Std. 50 Min. (5 Std. 12 Min.)
WDG: 5,07 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne, Wolken
Steigung: ca. 310 m
Sehenswertes: Mosel, Ehrbach, Ehnenburg, Barock-Kapelle „Dähler Rosenkranz“, Brandengrabenmühle, Eckmühle, Ehrbachklamm, Rauschenmühle.
Notiz: Bei diesen herrlichen Temperaturen ist eine Wanderung an der Mosel eine gute Idee. Los geht es in Brodenbach. Der Strasse aus den Ort folgen, bis zur Beschilderung Ehrenburg. Hier steht auch, dass die Burg heute geschlossen hat. Ich passiere das Erholungsgebiet Vogelsang und wandere an einen Seitenarm des Ehrbach entlang. Trotzdem das die Burg heute geschlossen hat, geht es steil zur Burg. Am Hang der Burg, sehe ich keinen weiteren Weg der nach unten führt, so bin ich gezwungen den gleichen Weg wieder um zu gehen. Unten angelangt wandere ich am Seitenarm entlang und erreiche Ehrenburgertal. Schön restaurierte Häuser und eine Barock-Kapelle versüßen den Moment. Ich passiere die Brandengrabenmühle und wenig später die bewirtschafte Eckmüle. Dahinter führt der Wanderweg durch die Ehrnachklamm. Teilweise sehr schwierig zu gehen, da die Steine sehr glitschig sind. So ist es nicht verwunderlich, das ich mich einmal hinlege. Über Stege, Brücken und an Leinen geht es durch die Klamm. Mein GPS-Empfänger hat hier leider keinen Empfang. Da wo sich die Klamm lichtet, geht es auf breiten Wegen weiter. 200 m hinter der Rauschenmühle, verlasse ich den Ehrenbachweg „E“ und wandere aufwärts weiter. Ich verlasse den Weg und steuere auf Mermuth zu. Hier auf der freien Flur, hat man einen sagenhaften Blick, bis in die Osteifel. Die Wolken stehen sehr tief, das macht den Ausblick noch schöner. Hinter den Hunsrückörtchen, wandere ich durch den Wald mit „17“ und vorbei an einen Weiher. Aus dem Wald kommend, gehe ich den falschen Abzweig und lande schon bald an der Landstrasse. Dieses etwa 3 km lange Stück, ist wohl das unschönste dieser Tour. Vorbei am Neuwieserhöfe erreiche ich Beulich. Das Dörfchen beeindruckt mich, da fast jedes Haus, eine Steinplatte mit den jeweiligen Familiennamen trägt. Eine tolle Idee. Dahinter geht es unschön auf der Landstrasse weiter. Man kann die Schnellstrasse umwandern, aber auf 4 km mehr, hab ich dann doch keine Lust. Warm ist es geworden, ich schwitze, als ich Morshausen erreiche. Hinter dem Ortsrand bestaune ich unglaubliches. Auf einen Wirtschaftsweg fährt ein Smart, das so nicht außergewöhnlich ist, aber an der Fahrerseite ist eine Leine, wo ein Hund Gassi geführt wird. Ich muss zweimal hinsehen, aber es ist so. Böse schaue ich den Smart und deren Frauchen hinterher. So was findet man wahrscheinlich nur im Hunsrück. Warum gibt es hier eigentlich so wenige gut ausgebaute Wanderwege? 700 m dahinter folge ich den asphaltierten Weg durch die Felder. An folgenden Sträßchen halte ich mich links. Erst jetzt merke ich dass ich wieder auf der Landstrasse bin. Nein, denke ich mir. Also doch den Weg vorher und übergehe den Acker zum Weg. An einer alten Eiche, schaue ich es mir im Buch an. Aha, der Wegverlauf ist falsch eingezeichnet. Die letzten Kilometer gehen durch den Wald abwärts zur Bundesstrasse. Hier rechts und den letzten Kilometer auf den Radweg an der Mosel zum Ziel. Fazit: Nur der schwierige Weg durch die Ehrbachklamm, war lohnenswert. Achtung: rutschig! Das Stück Landstrasse, bzw. der ganze Rückweg war nicht sehr schön zum wandern.
Meine Wertung:
3Sterne

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