Mechernich-Satzvey – Mechernich-Firmenich – Mechernich-Schaven

Wandertour: 284
Wanderführer: Tippeltouren – Band 7
Wanderkarte: Mechernich, Kommern, Nr. 5a (Eifelverein)
Region: Eifel
Länge: 13,1 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 33 Min. (2 Std. 45 Min.)
WDG: 5,14 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Regen, Nebel, Wind
Steigung: ca. 105 m
Sehenswertes: St. Pantaleon, Kriegsdenkmal, St. Sebastian und Agatha, Hochwildschutzpark Rheinland, Bechenkapelle, Bleibach, Tausendjährige Eiche, Burgvey, Veybach, Mechernicher Wald, Lourdes-Kapelle, Katzensteine, Siefenbach, Burg Satzvey.
Notiz: Trübe und regnerische Aussichten am Nachmittag. Heute ist eine gute Gelegenheit die Regenhose, die ich immer bei mir im Rucksack habe, auszuprobieren. Am Parkplatz in Satzvey (Wandertour 122) wandere ich auf der Firmenicher Strasse durch den Ort. Vorbei an einigen sehenswerten alten Häuser. Ich verlasse das Dorf über die L11 und streife das erste Mal den militärischen Bereich auf der linken Seite. Hinter einer kleinen Chemiefirma nehme ich links den Panzerweg. Nach 100 m wandere ich rechts vorbei an einen Angelteich. Ich durchstreife Firmenich und verlasse Rundweg „2“ an einen Kriegsdenkmal. Von nun geht es ein langes Stück auf den Schavener Weg entlang. Den Standortübungsplatz streife ich ein zweites Mal. Mit dem Bleibach erreiche ich Schaven. Hier im Ortskern gibt es ein paar wirklich krumme alte Fachwerkhäuser. An der Kirche St. Sebastian und Agatha nehme ich links den Fußweg. Immer gerade aus verlasse ich nun den guten Weg. Das Wetter ändert sich leider nicht, auch der Weg wird schlechter. Der Regen hat den Weg aufgeweicht, viele Pfützen muss ich durchwandern. Der Hochwildpark Rheinland befindet sich auf der linken Seite. Aber Rehe und Hirsche bekomme ich nicht zusehen, die haben sich bestimmt im Wald zurückgezogen. Am Becherhof verlässt mich „2“. Ich gehe weiter geradeaus über eine Strasse und passiere die moderne Becher-Kapelle. An einer Eichengruppe geht es ab jetzt mit dem schwarzen Winkel des Krönungswegs (HWW 10) bis nach Satzvey zurück. Nach mehr als einen Kilometer stößt der Weg bei einer Teichanlage auf einen festen Weg. Es geht hinauf zu den Resten der Burgfey mit einer kolossalen Eiche. Unter einer Eisenbahnbrücke habe ich das erste Mal Schutz vor dem Regen. Hier studiere ich noch mal das Wanderbuch, das ich aber im Prinzip nicht mehr brauche. Übrigens ist die Auflage von 1994, aber die Beschreibung hat sich kaum geändert. Ich tippele weiter und kurz mit einer Schnellstrasse aufwärts durch den Mechernicher Wald. Auch der Römerkanlwanderweg gesellt sich hinzu. An einen Abzweig verlasse ich die beiden Hauptwanderwege und gehe abwärts mit „A1“ und „A2“. Ziel des Abstechers sind die Katzensteine. Viele Weihesteine der Umgebung waren hier als Buntsandsteine gewachsen. Der Sandpfad geht durch einen Buchenhain aufwärts zum Aufschluss 21 der Römerkanalwegs. Hier links und immer den breiten Weg folgen. Es geht wieder abwärts über die Schnellstrasse und Gleise. Hier betätige ich den Hebel damit die Schranke auffährt. Man sagt mir dass ich durch das Drehkreuz gehen kann, da im Moment kein Zug käme. Ich erreiche Satzvey und komme zur Burg Satzvey. Die Ritterburg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es werden regelmäßig Ritterspiele im Sommer ausgetragen. Es war wohl die verregnerische Wanderung die ich je hatte. Ununterbrochen hat es geregnet. Trotz Regenjacke, Regenhose und Regenschirm war ich durch und durch nass.
Meine Wertung:
3Sterne

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4 Kommentare

  1. An sich klang die Wanderung ja sehr schön. Aber das Wetter muß eben auch ein wenig mitspielen. Wenigstens hattest du die Regenhose mit, die ich beim ersten möglichen Einsatz dummerweise am Morgen noch aus dem Rucksack entfernt hatte. Nur um ein paar Gramm Gewicht zu sparen. Apropos Regen: Heute steht der historische Ortskern von Kornelimünster unter Wasser.

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  2. Der Verfasser wäre daran interessiert, ob irgendetwas bekannt ist, zu Ehren welcher Götter von welchen Personen die Weihesteine aufgestellt wurden. Für eine „Diana“ ist ihm das für den Buntsandstein der Katzensteine bekannt!

    Mit freundlichen Grüßen

    Norbert Lönnendonker
    norbert_loennendonker(at)web.de

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