Brohl (Brohl-Lützing) – Tönissteiner Sprudelwerk – Brohl-Lützing-Niederlützingen

Wandertour: 285
Wanderführer: Tippeltouren – Band 7
Wanderkarte: Das Rheintal, Nr. 8 (Eifelverein)
Region: Mittelrhein
Länge: 12,5 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 38 Min. (2 Std. 59 Min.)
WDG: 4,75 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Wolken, Regen
Steigung: ca. 285 m
Sehenswertes: Schloss Augustaburg (Brohleck), Rhein, Brohlbach, Dick-Berg, Kelt. Höhensiedlung, Römersteinbruch, Hohe Buche, Pönterbach, Schloss Schweppenburg, Lavagrube, Rheinecker Berg, Burg Rheineck, Reuterslei.
Notiz: Auch heute benutze ich das alte Tippeltouren 7 Buch, das ich mir von meinen Eltern ausgeliehen habe. Die ersten Kilometer gehe ich mit den Rheinhöhenweg (R) und den Rheinburgenweg. Den Ort verlasse ich schon kurz danach. Auf schmalen Pfaden führt der schwierige Weg aufwärts. Die erste Aussichtsplattform lasse ich hinter mir. Ein Drahtseil als Geländer und Stufen im Felsen, die so genannte „Eselstreppe“ bringt mich weiter aufwärts. Vorbei an einen Fahnenmast mit der deutschen Fahne, genau richtig zum Tag der Deutschen Einheit. Nach einen Kilometer erreiche ich eine grüne Bank. Hier mache ich eine Pause, da der Anstieg doch zu schaffen macht. Nun geht es durch einen Eichenwald meist eben weiter. Ich verlasse den schönen Mischwald und passiere den Alkerhof. Weiter mit dem Rheinhöhenweg durchquere ich die Felsenlandschaft das durch einen Lavastrom entstanden ist. Kurz vor dem Knopshof verlasse ich den Rheinhöhenweg und wandere mit „T“ weiter. Eigentlich wollte ich den Weg anders gehen, da das Wanderzeichen „T“ auf den Wanderkarten nicht verzeichnet ist. So folge ich dem Wanderzeichen zum Heidenhof. Am Grundstücksgelände halte ich mich rechts. Ein Köter macht einen auf dicke Lippe, aber ich ignoriere ihn. Über die Wiese und abwärts ins Tal. Ich bin überrascht wie gut der Wanderweg mit dem Zeichen „T“ markiert ist. Ich schätze mal dass der Tönissteiner Rundweg ausgemustert wurde und die vielen Zeichen nicht abgehängt wurden. Ich erreiche über den Siefenlauf das Tönissteiner Sprudelwerk (Wandertour 112). Immer am Gelände entlang und mit der Zufahrtsstrasse über die Gleise des Vulkan-Express. Vor mir Schloss Schweppenburg, das eine Renovierung dringend benötigt. An der alten Mosenmühle schlängelt sich der Weg aufwärts zum Schullandheim. An einen Basaltlavakreuz von 1702 mache ich Rast, bevor es durch den Ort Niederlützingen geht. Ein Neubaugebiet muss ich provisorisch durchgehen. Vorbei an einen Wasserturm und der Lavagrube erreiche ich das Tennisgelände des TC Brohl-Lützing. Mit „9“ geht es in den Wald. Immer der Nase lang erreiche ich eine Aussichtkuppel. Von hier blickt man auf das Mittelrheintal und auf die Burg Rheineck. Die Wacht am Rhein wurde im 12. Jahrhundert erbaut und nachdem sie zerstört wurde, 1832 wieder aufgebaut. Von nun geht es abwärts mit den bekannten Zeichen vom Anfang. Ich erreiche wieder Brohl und durchstreife die Ortschaft. Wie ich feststellen muss, sind viele Häuser und Geschäfte verlassen. Auch viele von diesen Gebäuden die noch bewohnt sind, verkommen so langsam. Ich bin entsetzt von den Zuständen hier.
Meine Wertung:
4Sterne

IMG_1502 IMG_1523

4 Kommentare

  1. Ich habe fast alle Tippeltouren, auch die 7. Wir haben damals mit dem Band 2 angefangen. Wir haben festgestellt, daß auch nach vielen Jahren die Beschreibungen noch brauchbar sind.

    Liken

  2. Die Tour klingt interessant, aber anstrengend. Und so an Abgründen entlang, nur mit einem Stahlseil als Geländer… das ist mir immer etwas suspekt. Es zöge mich sicher in die Tiefe, ginge ich da entlang. 🙂

    Liken

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s