Abtei Mariawald – Rurtalsperre Schwammenauel – Heimbach

Wandertour: 293
Wanderführer: ThemenTouren – Rureifel
Wanderkarte: Schleiden, Gemünd, Nr. 4 (Eifelverein)
Region: Eifel
Länge: 12,8 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 38 Min. (3 Std. 04 Min.)
WDG: 4,86 km/h
Wegmarkierung: Klosterrunde
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne, Wolken
Steigung: ca. 280 m
Sehenswertes: Abtei Mariawald, Ehrenfriedhof, Herbstbach, Steinbach, Rurtalsperre Schwammenauel, Jugendstilkraftwerk Heimbach, Staubecken Heimbach, Rur, Burg Hengebach, Kreuzweg.
Notiz: Eigentliche Ausgangsort ist Heimbach, da aber die Parkplätze gebührenpflichtig sind, habe ich den Start nach der Abtei Mariawald (Wandertour 42) verlegt. Von hier folge ich der Beschilderung „Klosterrunde“ die mich erst mal in die falsche Richtung schickt. Leider zeigt der Wegweiser in die andere Richtung, das heißt ich gehe den Weg andersrum, so wie auch im Buch. Vom Kloster wandere ich über den Ehrenfriedhof in den Wald. Schon bald habe ich den höchsten Punkt erreicht und es geht sacht bergab. Neben mir verläuft der Herbstbach, den Trampelpfad den ich nehme, ist stark matschig, so manches Mal muss ich aufpassen dass ich nicht hinfalle. Da wo ich den Steinbach umrunde schlängelt sich der Weg hinauf. An einer lichten Stelle hat man einen schönen Ausblick auf Heimbach. Ich halte die Höhe und gehe immer gerade aus. An der Landstrasse halte ich mich rechts. Eine Informationstafel der Polizeiwache Kreuzau gibt Auskunft über die Unfallentwicklung „Motorrad“. Erschreckend sind die Zahlen von Unfalltoten und Verletzten. Den Abstecher zur Rurtalsperre Schwammenauel mache ich natürlich. An der Staumauer hat man bei dem schönen Wetter einen klaren Blick auf den Stausee und die umliegenden Anhöhen. Zurück und der verkehrsarmen Strasse folgen, erreiche ich den Stausee Heimbach. Schon von weiten sehe ich das Jugendstielkraftwerk. Das Kraftwerk Heimbach gilt als schönstes Jugendstilkraftwerk in Deutschland. Es wurde im Jahre 1905 in Betrieb genommen. Über die Brücke überquere ich den Stausee und folge der Strasse durch Hasenfeld. Schon bald verlasse ich den Ort und wandere auf einen Wanderpfad am Stausee entlang. Teilweise über gut ausgebaute Stege gelange ich nach Heimbach. Nach überqueren der Rurbrücke gelange ich in den Ortskern. Zahlreiche schöne Häuser, verschönern den Ort. Aber auch einige verlassene Gasthäuser, warten auf den Verkauf. Vorbei an der Burg Hengebach, geht es nach 100 m erst abwärts und dann steil aufwärts durch den Wald. Der steile Waldweg geht an der Kreuzwegestation des Klosters vorbei. Mit römisch I fängt es an, bis ich nach 1 km an der Klostermauer ankomme und wenig später XII erreiche. Nach den Strapazen mache ich im Kloster eine Rast. Hier kann man ideal einkehren. Das „Pilgeressen“ (Erbsensuppe, Bockwurst und Sprite 4,95 €) hört sich gut an und ich bestelle es. Das Brötchen allerdings muss ich extra bestellen. Draußen gibt es genug Rastplätze um sich hinzusetzen, denn das Wetter ist immer noch sonnig. Leider hat mir die Suppe nicht geschmeckt. Danach besuche ich noch die Klosterkirche um ein Gebet zu sprechen.
Meine Wertung:
4Sterne

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11 Kommentare

  1. Abtei Maria Laach,

    ich habe vor, diese Tour im Frühjahr 2008 mit unserer Wandergruppe
    zu gehen. Leider kann ich Deinem Bericht nicht so ganz entnehmen, ob
    Du dann doch den richtigen Weg genommen hast, oder ob Du auf dem
    falschen geblieben bist.
    Welsches Buch meinst Du?
    Wenn Dir die Suppe nicht geschmeckt hat, guter Hinweis, könnte man ja
    auch vor dem Aufstieg in Heimbach etwas essen?
    Ich finde die Umgebung sehr schön, war früher ( VOR 20 JAHREN )öfter
    dort. Bin gespannt, wie sich alles verändert hat.

    Herzliche Grüsse Helmut

    Warst Du schon mal in der Gegend „Riedener Mühle“ ?

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  2. Der Weg war schon richtig. Nur bin ich den Weg ander herum gegangen. Man kann den Weg auch richtig rum gehen, also mit dem Pfeil der Beschilderung „Klosterrunde“. So wie ich ihn gegangen bin, ist der Weg nur von Heimbach bis zur Abtei schwierig. Der Rest ist einfach und weisst kaum Steigungen auf. Das Buch (siehe oben) ist ThemenTouren – Rureifel.
    Riedener Mühle sagt mir was. Aber mir fällt nicht ein wo sie liegt.

    Gruss Thomas

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  3. Hallo Thomas,
    danke für den Hinweis (Buch)
    man könnte den Weg auch von Heimbach aus gehen. Parkplätze an der Rur,
    Ein- u. Ausstieg der Bootsfahrer, sollen Gebührenfrei sein.

    Riedener Mühle liegt in der Nähe von Mayen, Schloss Bürresheim.

    Gruss Helmut

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  4. Ich bin fast dieselbe Tour gelaufen, meine war die aus dem Kompass Wanderführer „Hohes Venn – Eifel“, die Wanderung Nummer acht. Es war eine sehr schöne Strecke, es war im Herbst. Leider kamen mir nicht günstig für eine Führung durch das Kraftwerk Heimbach, die ich gerne gesehen hätte.

    Die Suppe, vorher vielgerühmt, war auch nicht meins. Ich habe gehört, dass die früher in der eigenen Küche der Padres fabriziert wurde, seit neuerem aber durch einen Catering-Service übernommen wurde, was einiges erklären würde.

    Ja, der Aufstieg von Heimbach stellt die einzige Hürde dar, aber ist gut machbar. Zwei Mountain-Biker, die ja überall zu sein schienen, waren allerdings nicht schneller als wir Fußgänger. Die Reifen drehten durch. 🙂

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