Nettetal-Hinsbeck – Nettetal-Plankenheide – Nettetal-Hombergen

Wandertour: 315
Wanderführer: Tippeltouren – Band 10
Wanderkarte: Naturpark Maas-Schwalm-Nette (Nordteil), Nr. 65 (LVA NRW)
Region: Niederrhein
Länge: 12,7 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 49 Min. (3 Std. 36 Min.)
WDG: 4,51 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Wolken, Regen, Wind
Steigung: ca. 55 m
Sehenswertes: St. Petrus Hinsbeck, Hinsbecker Heide, Historische Gerichtsstätte, Galgenberg, Geestekuhl, Flootsmühle, Renne, Nette, Teufelsstein, Alter Nordkanal, Gladbacher Bruch, Poelvennsee, Schroliksee, Schloss Krickenbeck, Hirnsbecker Bruch.
Notiz: Diesmal zu zweit sind wir wieder an den Niederrhein gefahren. Lisa-Marie haben wir heute zu den Schwiegereltern gegeben. Gegenüber der Kirche St. Peter in Hinbeck fangen wir an. Etwas desorientiert durch den Ort. Am Hotel Haus Josten finden wir aber dann den Weg. Wir lassen Hinsbeck hinter uns und wandern durch den Wald. Der Beschilderung „historische Gerichtsstätte“ folgen wir. Am Galgenberg gibt uns eine Infotafel Aufschluss über diese hoch gelengende Stelle. In jener Zeit, als hier gerichtet wurde, gefoltert und gehenkt, war die Kuppe kahl und mit dem Galgen weit zu sehen. Abwärts kommen wir zum „Geestekuhl“, hier wurden die Gehenkten sozusagen abgelegt. Rechts weiter durch den Wald im Schwenk um den Galgenberg. Am Waldrand mit „A5“ Richtung Waldesruh. Die alte Ziegelbrennerei ist seit 1838 ein Lokal und an Wochenenden besonders gut besucht. Jetzt folgen wir den breiten Weg auch mit „E8“. Am Kleingewässer machen wir den Abstecher und schauen auf die Umgebung. Vorbei an der Flootsmühle, kommen wir zum Teufelsstein. Hier verlassen wir den festen Weg und gehen mit dem gut markierten Weg „A5“ und „X“ nach links. Wir kreuzen den Lauf des alten Nordkanal und sehen durch den Wald den Polvennsee. Links liegt das Strandhotel Poelvennsee, wir wandern ein Stück mit der Bundesstrasse. Dahinter folgen wir der Zufahrt zum Schloss Krickenbeck, das als Akademie der West-LB nicht zu betreten ist. Nur alle zwei Jahre gibt es einen „Tag der offenen Tür“. An den Planken schauen wir auf den Schroliksee. Als wir das Schloss passieren fängt es plötzlich an zu Schütten. Ein kräftiger Wind bläst auf. Sofort holen wir unsere Regenschirme aus dem Rucksack, auch die Regenhose ziehe ich an. Meine dünne Hose ist pitschnass. Auch Claudias Jeans tropft vor sich hin. Über den Damm des Hinsbecker Bruch ist der Regensturm besondern schlimm. Fast fliegen unsere Schirme weg. Als wir das Infozentrum Krickenbecker Seen erreichen hört der Regen auf. Trotzdem schauen wir uns die Ausstellung an. Wissenswertes über das Naturschutzgebiet Krickenbecker Seen bis zu den Wasservögel der Seen. Sehr interessant und zu empfehlen. Danach durchqueren wir Hombergen. Nun wieder durch den Wald und am Spielplatz machen wir endlich Pause. Die Regenhose ist jetzt ein guter Untersatz zum Sitzen. Nicht weit und wir erreichen wieder Hinsbeck.
Meine Wertung:
4Sterne

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2 Kommentare

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