Lindlar-Hohkeppel – Lindlar-Unterheiligenhoven – Lindlar-Hohbusch

Wandertour: 328
Wanderführer: Tippeltouren – Band 7
Wanderkarte: Lindlar im Naturpark Bergisches Land, Nr. 4 (LVA NRW)
Region: Bergisches Land
Länge: 14,4 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 42 Min. (3 Std. 00 Min.)
WDG: 5,33 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 170 m
Sehenswertes: St. Laurentius Hohkeppel, Lennefer Bach, Kepplermühle, Antoniuskapelle, Hohnenzell, Wöstenberg, Hölzer Siefen, Holzer Kreuz, Weißes Pferdchen.
Notiz: „X29“ (Bergischer Weg) soll ich am Anfang folgen. Doch schon auf der Lindlarer Wanderkarte sehe ich, dass sich der Wegverlauf geändert hat. Vom Wanderparkplatz in Hohkeppel, passiere ich den Kirchhof und die St. Laurentius Kirche. Dann suche ich mitten vielen schönen Fachwerkhäusern den Weg. Hinter einem Haus, erstreckt sich ein kaum zu erkennen Pfad. Ein wenig verunsichert nehme ich diesen. Ein altes Wandersymbol sehe ich allerdings nicht. Instruktiv marschiere ich über eine große Wiese Richtung Wald. Erst im Wald erblicke ich ein übermaltes Andreaskreuz. Nun bin ich richtig. Der Weg verläuft über den Lennefer Bach und an der Kepplermühle geht es auf einem Sträßchen aufwärts. Da wo ein kleines Waldstück endet, soll es geradewegs über eine Wiese gehen. Diese ist allerdings abgesperrt und ein Wanderweg verläuft auch nicht mehr. Trotzdem unterquere ich den Sicherheitszaun und wandere aufwärts auf den Wiesenweg. Oben verläuft ein Ackerweg den ich rechts folge. Kurz vor Unterbergscheid muss ich wieder den Zaun unterqueren. Ein bisschen mulmig ist mir schon. Hoffentlich kommt jetzt kein verärgerter Bauer auf mich zu. Ein weiteres mal sehe ich das grau übermalte X-Zeichen an einen Baum. An einer Kreuzung mit Bank mache ich halt und Ruhe mich vom langen Anstieg aus. Das Wetter (15º C) ist mal wieder traumhaft und für den Februar untypisch. Immer gerade aus bis nach Oberbergscheid. Hier wo ein Kreuz steht folge ich der Kreisstraße nach rechts. Ein paar Kilometer am Straßenrand entlang bis zur Atoniuskapelle. Eine Besichtung ist leider nur von außen möglich. Hier beginnt auch der Lindlarer Ortsteil Waldbruch. Weiter der Straße folgen und mit „A4“ durch den Wald. Ein komischer Geruch dringt in meine Nase. Als ich den Wald verlasse sehe ich auch warum. Gülle wurde auf die Felder verstreut. An einer alten Linde mit Kreuz mach ich eine weitere Pause. Nun folge ich den weißen Quadrat (Lindlarer Rundweg bei Holz). Hinauf zum Hohnenzell (293,1 m). Durch den Wald und dahinter abwärts nach Scheller. An der Hofschafft vorüber. Ein morastiger Weg bringt mich in den Wald und später zum Lennefer Bach. Nachdem ich Unterheiligenhoven passiert habe, verlasse ich das Sträßchen spitzwinklig nach rechts. Wieder aufwärts durch den Wald. Dahinter erblicke ich die ersten Häuser von Holz (Wanderung 74). Am Holzer Kreuz (Wanderung 111) stehe ich vor vielen Wanderzeichen und Hinweisschilder. Nun beginnt der gemütliche Rückweg. Ich folge dem Rheinischen Weg (X11a) bis zum Schluss. Geradewegs auf guten Wegen und schönen Ausblicken, passiere ich Wüstenhof, Unterfrielinghausen und schließlich Hohbusch. Hinter Wilhelmshöhe komme ich nach Hohkeppel. Hier ist auch das „weiße Pferdchen“. Ich erkunde die alte Schmiede und das Doppelhaus von 1612 und 1688, das heute ein Pfarramt ist. Fazit: Man sollte den Weg in seiner heutigen Form eher meiden, oder ein Umweg in kauf nehmen.
Meine Wertung:
4Sterne

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4 Kommentare

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