Wasserschloss Haus Kemnade (Hattingen) – Bochum-Brockhausen – Witten-Buchholz

Wandertour: 329
Wanderführer: Rother Ruhrgebiet
Wanderkarte: Hattingen im Ruhrgebiet, Nr. 47 (LVA NRW)
Region: Ruhrgebiet
Länge: 12,4 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 21 Min. (4 Std. 32 Min.)
WDG: 3,70 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 135 m
Sehenswertes: Wasserschloss Haus Kemnade, Kemnader See, Ruhr, alte Schleuse, die Ey, Klosterbrücke, Museumseisenbahn, Ev. Kirche Blankenstein, Burg Blankenstein, NSG Katzenstein, Pleßbach,
Notiz: Erste Wanderung aus den brandneuen Rother Wanderführer Ruhrgebiet. Auch heute scheint wieder die Sonne. Vom Wanderparkplatz am Wasserschloss Haus Kemnade (Wanderung 97) folgen wir den Fußweg zum Kemnader See. Hier nehmen wir den Weg über das Klappenwehr. Dahinter biegen wir links auf den Uferweg ab. Der mit Buchstein gepflasterte Leinpfad führt am Ufer der Ruhr entlang. Am Ausflugslokal „Zur alten Fähre“ bleiben wir weiter auf den holprigen Uferweg. Dabei passieren wir die alte Schleuse. An der Wassergewinnungsanlage folgen wir jetzt den befestigten Weg im Rechtsschwenk. Hier lassen wir die Kleine aus ihren Gestell. Lisa-Marie läuft einige hundert Meter, bis sie unglücklich nach vorne fällt. Sie hat sich eine Schürfwunde zugezogen, die wir aber gut behandeln. An einen Rastplatz unweit von Brockhausen machen wir Pause und desinfizieren die Wunde. Nun folgen wir der 800 m langen Kosterbrücke über die Ruhr. Dahinter unterqueren wir die Brücke und folgen nun der Raute. Vorbei an einen Campingplatz kommen wir zu einer weiteren Brücke der Museumsbahn. Nach 7 km verlassen wir den ebenen Weg, ab nun haben wir viele Aufstiege vor uns. Es geht wie gesagt aufwärts und am Ortsrand von Welper entlang. Für einige Kilometer geht es auf und ab. Mit Kindergestell ist dieser Abschnitt besonders heftig. Wir kommen an einigen Aussichtsplattformen vorbei. Man hat einen schönen Ausblick auf die Ruhr und auf die Stiepeler Dorfkirche, die dieses Jahr ihren 1000 Geburtstag feiert. An einen weiteren Aussichtpunkt, geht es abwärts nach Blankenstein. Vorher machen wir an einen Spielplatz Pause. Hier fühlt sich Lisa-Marie wohl. Zusammen spielen und schaukeln wir. Durch den historischen Ortskern geht es nun, vorüber an der evangelischen Kirche und dann zur Burg Blankenstein. Die Burg ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert. Unterhalb der Burg folgen wir weiter der Raute und überqueren eine viel befahrene Straße. Wieder aufwärts durch das Naturschutzgebiet Katzenstein. An einer Gabelung verlassen wir das Rautenzeichen und wandern bis zu einer Schutzhütte. Am Querweg nach links mit „W“ im Kreis (Rund um Witten). Abwärts kommen wir nach Buchholz. Über eine Kreuzung und mit der Straße geht es wieder zum Wasserschloss Haus Kemnade. Hier wollen wir bei dem schönen Wetter den Biergarten nutzen. Leider ist dieser nicht besucht und wir beschließen stattdessen die Schatzkammer Haus Kemnade zu besichtigen. Der Eintritt ist frei und das Museum sehr klein. Hier werden skurrile und seltene Spardosen ausgestellt. Auch Zahlungsmittel aus allen Herren Ländern. An der Bimbo-Box werfen wir 10 Pfennig rein, die uns die Museumsfrau gibt. Lisa-Marie ist begeistert. Fazit: Auch wenn die erste Hälfte des Wanderweges eben war, war doch die zweite Hälfte mit seinen viel auf und abs mittelschwer.
Meine Wertung:
4Sterne

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10 Kommentare

  1. Abgesehen von der Wanderung: Was bitte ist denn ein e Bimbo-Box? Ich habe da eine Assoziation an ein „Objekt“, von dem meine Mutter mir erzählte. Da war hinten in der Kirche eine Figur eines „Negers“ mit einr Schale in der Hand. Warf man da ein paar Pfennig ein, nickte der dankbar mit dem Kopf. Und es stand ein Schild dran: „Für die armen Heidenkinder“ oder so ähnlich.

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  2. Ja, an diese herrlichen Teile kann ich mich aus meiner Kinderzeit auch noch erinnern. Und, glaube es oder nicht, über eben so ein Teil, was damals bei uns vor dem Kaufhof stand, habe ich mich auf meiner letzten Wanderung mit meinem Kollegen unterhalten. So eine Bimbo-Box sähe ich auch gerne noch mal. Du hast nicht zfällig ein Foto davon gemacht?

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  3. Klasse! Die Kindheit lebt noch einmal wieder auf! Und offensichtlich gab es verschiedene Varianten dieser Automaten, zumindest habe ich die „Aachener Bimbobox“ anderes in Erinnerung. Danke für das Foto!

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  4. Bei Wikipedia habe ich noch folgendes erfahren:

    Die Bimbo-Box, ein Musikautomat mit einem Orchester aus Stofftier-Affen, das sich (nach Geldeinwurf) zur Musik bewegt und die vielen Kindern all die Zeit viel Freude machte, ist zwischenzeitlich im Haus Kemnade untergebracht und kann in Köln, Severinstraße gleichfalls besichtigt werden.

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