Hattingen-Unterste Porbeck – Hattingen-Bergerhof – Hattingen-Auerhof

Wandertour: 332
Wanderführer: Rother Ruhrgebiet
Wanderkarte: Hattingen im Ruhrgebiet, Nr. 47 (LVA NRW)
Region: Ruhrgebiet
Länge: 14,9 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 58 Min. (3 Std. 12 Min.)
WDG: 5,02 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Wolken, Wind
Steigung: ca. 190 m
Sehenswertes: Porbecke, Auf dem Holze, Federbach, Juttermannsberg, Immelberg.
Notiz: „Parken nur für Gäste“ stand am Parkplatz am Cafe/Restaurant Waldhof. Einige Hundert Meter entfernt liegt ein großer Parklatz den ich nehme. Von hier aus folge ich der Raute in den Wald. Der Weg steigt an und bald gesellt sich der Wanderweg von Waldhof an. Am Weidezaun entlang und mit „A3“ weiter durch den Wald. Schön ist der Weg hier, unter mir verläuft der Federbach. Leicht bergauf über eine Kuppe und dahinter leicht bergab. Vor mir der Bauernhof Nüfer. Ich wandere zwischen einen Weihnachtsbaumanbau entlang. Im Schwenk überholt mich eine Reiterin. „Den habe ich mir auch gekauft“ und zeigt auf meinen Wanderführer Ruhrgebiet. Wir unterhalten uns noch kurz, dann reitet sie davon. Ich bleibe an einen Siefen und folge hier rechts den Weg. Das einzigste mal das ich die Beschreibung falsch deute. An einen Gatter geht es dahinter über eine Wiese. Der Grasweg bringt mich hoch zum Bergerhof. Hier gibt es viel zu entdecken: Einen Hofladen, eine Fleischerei, viele Tiere und eine große Gastronomie. Immer weiter aufwärts, am Walrand Richtung Windanlage. Kurz davor knickt mein Weg links ab. Für einen Kilometer geht es runter. Am untersten Punkt mache ich eine kurze Rast. Überhaupt ist das Angebot an Sitzbänken ungemein groß. Was man runter gegangen ist, muss man auch wieder rauf gehen. Genau das tue ich. Es ist schon erstaunlich wie viel Auf und Abs es hier in der Elfringhauser Schweiz gibt. Oben überblickt man das weite Land mit seinen vielen Wiesen und Wäldern. Auf den nun festen Waldweg wandere ich abwärts zum Auerhof. Zwei Hunde kommen mir entgegen und springen mich an. Die Besitzer versuchen verzweifelt sie zurückzuhalten. „Die tun nichts sind erst 10 Monate alt,“ meint der Mann. Es dauert etwas bis ich weiter marschieren kann. Über den Wanderparkplatz (den könnte man auch gut als Ausgang nehmen) folge ich den Forstweg, der so langsam wieder stetig bergauf führt. Unter mir im Tal verläuft der Federbach. Ohne Markierung wandere ich am Hang des Juttermannberges weiter. Hier gibt es viele Waldschneisen, durch den bekannten Sturm, der vor einen Jahr hier hauste. Steil geht’s hinauf zu einem Querweg, den ich nach links gehe. Ich verlasse den Wald und steuere auf den mir bekannten Bergerhof zu. Zwischen Tierwiesen, Sitzbänken und Hofbereich wandere ich weiter. Es ist hier schon viel los, der Parkplatz ist rappelvoll. Das Teersträßchen bringt mich durch Wiesen zum Wald. Der schöne Hangweg führt unterhalb vom Immelberg entlang. Immer wieder gibt es Lücken im Wald, wo man das schöne Umland erblicken kann. Mit „A3“ komme ich schon bald zu einem Wegstück das ich schon vom Anfang her kenne. Bei einer Gabelung verlasse ich den Weg und komme so zum Bergerhof. Ich durchquere den Hof und an der Anderl-Heckmair-Stüberl kann man sogar dieses Wanderbuch kaufen. Nicht umsonst heißt diese Tour auch „Anderl Heckmair-Gedächtnisroute“, laut Wanderführer. Übrigens war ich mit der Wegbeschreibung sehr zufrieden.
Meine Wertung:
4Sterne

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6 Kommentare

  1. Kurz nach dem Cafe Waldhof sind wir voriges Jahr nicht weitergekommen. Schön zu hören, daß nun offensichtlich die Kyrillschäden beseitigt sind.
    Die Elfringhauser Schweiz finde ich sehr schön, viele Jahre wußte ich gar nicht, daß es bei Hattingen so eine schöne Gegend gibt.
    Beim Bergerhof ist echt immer viel Trubel. Schön ist es dort, wenn man inmitten dieses Trubels im Sommer draußen sitzen kann um dann später wieder in die Einsamkeit zu verschwinden.

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  2. Wir haben heute die Wanderung unternommen und waren begeistert von den herrlichen Aussichten über die Elfringhauser Schweiz. Am Bergerhof allerdings waren uns zu viele Menschen. Da log ich mit die tollen Wanderungen rund um den Hof. Insgesamt ein toller Tag und eine herrliche Wanderung. Man glaubt im Allgäu zu sein.
    rudlue@yahoo.de

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  3. Wir überlegen diese Tour zu laufen, jetzt steht aber im Wanderführer, dass es 610 Höhenmeter sind und hier sind es 190. Ich hoffe jetzt auf einen Druckfehler im Führer, auch das Höhenprofil sieht nicht nach 610 Höhenmetern aus. Letztendlich wären 190 mir auch lieber 😉 Wäre nett, wenn mir jemand sagen könnte, was stimmt.

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  4. Die niedrigste und die höchste Stelle machen eine Höhendifferenz von 190 m. Die 610 m ist der Höhenunterschied, da man immer wieder auf- und absteigt. Insgesamt also 610 m. Die Tour selbst ist eher leicht bis mittel einzustufen.

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