Radevormwald – Radevormwald-Krebsöge – Radevormwald-Dahlerau

Wandertour: 341
Wanderführer: berg.wege
Wanderkarte: Wuppertal und Umgebung, Nr. 11 (LVA NRW)
Region: Bergisches Land
Länge: 20,3 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 39 Min. (3 Std. 49 Min.)
WDG: 5,56 km/h
Wegmarkierung: „Ra“
Anspruch: Mittel
Wetter: Wolken, Sonne, Wind, Regen
Steigung: ca. 185 m
Sehenswertes: Hulverscheidsiepen, Wuppertalsperre, Wiebachvorsperre, Wupper, Museumsbahnhof Dahlhausen, Orte der Wupperindustrie, Wülfingmuseum, Elpringhauser Bach.
Notiz: Heute nehme ich mir den Rundwanderweg Radevormwald („Ra“ im Kreis) vor, auch Wild-Wasser-Woller-Wander-Weg genannt. Aber erstmal durch das historische Radevormwald. Ich steuere auf eine Bäckerei zu und hole mir zwei Rosinenbrötchen, da ich heute noch nicht gefrühstückt habe. Dann weiter über den Busbahnhof. Ab hier begleitet mich auch Raute 8 (Bezirkswanderweg 8), den ich noch sehr gut kenne (Wanderung 268). Leicht abwärts verlasse ich schon bald die Stadt. Dahinter geht es durch die Hofschaften Kleinsiepen und Espert in den Wald. Unten erreiche ich den Bach Hulverscheidsiepen, den ich nun folge. An der Verzweigung wandere ich nun steil bergauf. Verlasse kurz den Wald und durchquere den Ort Berg. An der Landesstrasse verlässt mich nach 5 km der Bezirkswanderweg. Ich erreiche die Wuppertalsperre, den ich für einige Kilometer an meiner linken Seite habe. Nachdem ich die Bundesstrasse überquert habe, biege ich vor dem Ortschild von Krebsöge nach links ein. Es geht über den Staudamm. Dahinter folge ich der Wupper flussaufwärts. Der hervorragend markierte Wanderweg zieht sich nun bis Wilhelmstal. Hier beginnt die so genannte Wupperindustrie, eine Ansammlung von längst aufgegebenen Textil-, Metall- und Papierfabriken. Ich komme an der stark heruntergekommen Papierfabrik Wilhelmstal vorbei. 1970 wurde die Fabrik geschlossen, heute steht der Altbau leer und verrottet vor sich hin. Der Weg schlängelt sich idyllisch an der Wupper entlang. Leicht aufwärts erblicke ich nun Dahlhausen. Auch hier sind die alten Fabrikgebäude noch vorhanden. Allerdings verkommen auch sie vor sich hin. Bis 1974 war die Textilfirma Hardt, Pocorny & Co. hier ansässig. Etwas weiter erreiche ich den ehemaligen Bahnhof Dahlhausen. Hier hat der Förderverein Wupperschiene den ehemaligen Bahnhof zum Museumsbahnhof umgestaltet. Allerdings die Loks und Wagons die hier stehen, sind in einen desolaten Zustand. Die Bahnstrecke soll als Museumsbahn betrieben werden. Als nächstes komme ich an Vogelsmühle heran. Im Jahre 1992 schlossen nach fast 200 Jahren, Peter Schürmann & Schröder ihre Pforten. Auf dem ehemaligen Textilfabrikgelände entstand der Wuppermarkt. Was mit den anderen alten Gebäuden passiert ist ungewiss. In Dahlerau gibt es das Wülfing-Museum, benannt nach der ehemaligen Tuchfirma Johann Wülfing & Sohn. 1996 schloss die Firma, 1997 wurde das Wülfingmuseum gegründet. In diesem Museum wird an die große Zeit des Industriegebietes „Tal der Wupper“ erinnert. Das gesamte Ensemble steht unter Denkmalschutz und gilt als Industriedenkmal von europäischem Rang. Über die Wupper verlasse ich die Wupperortschaften. Ein steiler und langer Anstieg, der erst oben in Herkingrade sein Ende findet. Durch den Wald und über den Eipringhauser Bauch folgt ein Anstieg zur Ortschaft In Hagen. Abwärts erreiche ich Hees Mühle, das wohl für immer geschlossen hat. An der Uelfe entlang, folge ich bei Cafe Restaurabt Uelfetal den Weg in den Wald. Nach dem Aufstieg erreich ich die ersten Häuser von Radevormwald. Am Schulzentrum vorbei, wo gerade der Unterricht fertig ist. Ich bin von Schülern umzingelt. Noch einige Verwinklungen und Sträßchen, erreiche ich wieder den Parkplatz in der Ortsmitte von Radevormwald (Wanderung 162).
Meine Wertung:
4Sterne

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