Schloss Berge (Gelsenkirchen-Buer) – Halde Rungenberg – Siedlung Schüngelberg

Wandertour: 344
Wanderführer: Rother Ruhrgebiet
Freizeitkarte: Ruhrgebiet (West), Nr. 13 (LVA NRW)
Region: Ruhrgebiet
Länge: 11,6 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 43 Min. (3 Std. 51 Min.)
WDG: 4,27 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Wolken, Sonne
Steigung: ca. 80 m
Sehenswertes: Schloss Berge, Nymphaeen-Teich, Berger See, Halde Rungenberg, Siedlung Schüngelberg, Ehrenmal „für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges“.
Notiz: Vor dem Schloss Berge im Ortsteil Buer von Gelsenkirchen fangen wir an. Mit Kinderwagen folgen wir diversen Wanderzeichen (A1 – A3). Im großen Bogen geht es durch ein Waldgebiet und den kunstvoll angerichteten Stauden- und Dahliengarten. Weiter durch die Parkanlage erreichen wir den schönen französischen Garten. Hier ist auch ein kleiner Irrgarten, den ich mit Lisa-Marie begehe. Wieder am Schloss vorbei und weiter am Berger See entlang. Hier an einen Wiesenplatz sehen wir viele Enten und Gänse. Über eine viel befahrene Strasse bleiben wir in der nähe der Emil-Zimmermann-Allee. Noch einmal überqueren wir eine Hauptstrasse und folgen den Fußweg am Hang der Halde Rungenberg. In einen weiten Rechtsbogen geht es langsam aufwärts. Der Weg allerdings verschlechtert sich, auch das Wetter. Aber es sollte nicht Regnen. Die Beschreibung ist etwas verwirrend da sehr viele Wege hinauf zu den beiden Scheinwerfern der Halde führen. An der Siedlung Schüngelberg, gehen die beiden Frauen durch die ehemalige Zechensiedlung. Ich wandere weiter durch Kurven hinauf zur Halde Rungenberg. Der künstlich aufgeschüttete Berg ist etwa 102 m hoch. Nachts ergänzen die Strahlen zweier rostiger Scheinwerfer die zerschnittene Pyramide optisch zu einer ganzen Pyramide. Von hier oben hat man einen genialen Rundumblick auf das Ruhrgebiet. Auch den Förderschacht 2 von der ehemaligen Zeche Hugo ist gut zu erkennen. Dieses Bergwerk wurde am 30. April 2000 geschlossen. Hier oben bläst ganz schön der Wind. Danach gehe ich die 300 Treppenstufen hinab zur Siedlung Schüngelberg. Hier erwarten mich auch Claudia und Lisa-Marie. Zusammen gehen wir durch die ehemalige Zechensiedlung. Die Siedlung wurde 1989 denkmalgerecht saniert. 1993 wurde sie mit einem Neubauprojekt verbunden, das aus etwa 200 Wohnungen besteht und auf einer etwa 7 Hektar großen Freifläche neben der ursprünglichen Siedlung entstand. Nach dem schönen und informativen Rundgang, machen wir an einer Seilscheibe des Bergbaus Hugo Pause. Weiter mit der Hugostrasse und hinter dem Sportplatz von Westfalia Buer, nehmen wir rechts den Fußweg durch die Grünanlage. Links haltend am Berger See, erreichen wir einen Spielplatz, der auch noch ausgenutzt wird.
Meine Wertung:
3Sterne

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