Betzdorf – Kirchen-Herkersdorf – Druidenstein

Wandertour: 365
Wanderführer: Lust auf Natur – Band 5
Wanderkarte: Gebhardshainer Ferienland (LVermGeo RP)
Region: Siegerland
Länge: 16,3 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 53 Min. (3 Std. 14 Min.)
WDG: 5,65 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: Sonne, Wolken
Steigung: ca. 310 m
Sehenswertes: Imhauser Tal, Imhauser Bach, Ottoturm, Weißenstein, Pingen, Windhahn, Hunds-Kopf, Druidenstein, Kirchweg, Heilig-Kreuz-Kirche.
Notiz: Erste Tour im Siegerland. Allerdings nahe am Oberen Westerwald. Probleme gab es direkt beim Anfang bei der Parkplatzsuche. Denn ein Wanderparkplatzschild war nirgends zu finden, erst als ich einen großen orangenen Mülleimer sah und auch die große Fläche wusste ich das muss er sein. Von hier folge ich den Wanderweg talaufwärts. Auch das Wanderzeichen „B4“ ist nirgends zu finden. Nach einen Kilometer erreiche ich einen Minigolfplatz und weiß das ich richtig bin. Der Imhauser Bach wird überquert und kurz danach erreiche ich Herkersdorf. Direkt am Ortseingang mit dem Hammer (Das Hammerdorf) versehen. Durch den Ort und in der Ortsmitte links mit „X“ (Europäischer Fernwanderweg E1). Es geht auf eine Anhöhe. Am Parkplatz folge ich nun „X24“ (Möhne-Westerwald-Weg) weiter aufwärts. Im Wald dann erreiche ich eine Bank, Gelegenheit um die Aussicht zu genießen und Energie zu tanken. Am Otto-Turm den ich eigentlich besteigen wollt, werde ich enttäuscht. Die 18 Meter hohe Eisenkonstruktion aus dem Jahr 1911 ist abgesperrt. Ich folge weiter den breiten Weg durch den Wald. Hinter einer Überlandleitung, verlasse ich das Andreaskreuz, unmarkiert geht es am Hang des Weißensteins weiter. Bei einer Lichtung sieht man rechts Offhausen. Wieder etwas aufwärts komme ich zu einem Rastplatz. Hier folge ich wieder „X24“. Für einige Kilometer geht es durch den dichten Wald. Unterwegs sieht man einige Pingen, Bergbauspuren aus vergangenen Zeiten. An der Wegkreuzung folge ich den Holzschild „Druidenstein“. Später an einer Weggabelung soll es nach links Richtung Sassenroth gehen. Zwar finde ich diesen Hinweis nicht, trotzdem gehe ich links hinunter und treffe wieder auf „E1“. Ich bin beruhigt denn ich bin richtig. Nun rechts bis zu einer Strasse. Am Sportplatz vorüber und kurze Zeit später erreiche ich den Druidenstein. Der 20 Meter hohe Säulenbasaltkegel gilt als Wahrzeichen des nördlichen Westerwalds. Ganz oben auf dem Naturdenkmal steht ein großes Kreuz. Nach einigen Fotos die ich geschossen habe wandere ich mit dem Kirchweg abwärts. 14 schöne Groten passiere ich, dann bin ich wieder in Herkersdorf. Nun folge ich für 3 km „S“ (Sieghöhenweg). Zweimal wandere ich auf den falschen Weg. Beim zweiten mal sieht man das Wanderzeichen nicht, da hier ein sturmgeschädigte Waldschneise verläuft. Instinktiv nehme ich aber dann doch den richtigen Weg. Unten auf der Strasse erreiche ich auch die Gleise. Hundert Meter weiter bin ich wieder im Imhauser Tal am südlichen Rand von Betzdorf. Etwas mehr als einen Kilometer, habe ich mich verlaufen. Trotz allem hat mir die Tour sehr gut gefallen. Besonders der Druidenstein, der Höhenpunkt dieser Wanderung.
Meine Wertung:
5Sterne

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