Weismes-Botrange – Baraque Michel (Jalhay) – Fagne de la Polleur

Wandertour: 418
Wanderführer: Dumont aktiv: Eifel – Nördlicher Teil und Hohes Venn
Wanderkartekarte: Hohes Venn (IGN)
Region: Hohes Venn
Länge: 14,5 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 24 Min. (4 Std. 24 Min.)
WDG: 4,26 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Sonne
Steigung: ca. 90 m
Sehenswertes: Signal de Botrange, Fagne Wallone, Waidages, Die Hill, Croix Le Pieur, Baraque Michel, Kapelle Fischbach, Kreuz der Verlobten, Herbofaye, Polleur, Fagne de la Polleur, Botrange.
Notiz: Am großen Parkplatz am Signal Botrange geht es los. Über die Strasse N676 hinweg auf das Fagne Wallone zu. Uns eröffnet sich der erste Blick auf das Hohe Venn. Am Rand der Schutzzone C geht es auf Planken links weiter. Wir treten kurz in den Wald hinein und entgehen dem morastigen Weg. Später geht es über einen schmalen Bohlensteg weiter. Wir haben optimales Wetter und einen klaren Himmel. Es ist viel los hier und so müssen Leute die uns entgegenkommen vorsichtig passiert werden. Auf den Querweg befinden wir uns auf einen Hauptweg. Auch hier geht es auf Bohlen weiter, nur das dieser Weg doppelt so breit ist, wie der vorige. Nach einem Schwenker betreten wir wieder festen Boden. Wir erreichen Baraque Michel (dt. Michelshütte). Der Parkplatz platzt aus allen Nähten. Nach 5 km machen wir im dazugehörigen Restaurant Mittagspause. Wir setzten uns draußen hin. Im Schatten ist es aber etwas kühl, was uns aber nichts ausmacht. Nach einem reichhaltigen Essen, steuern wir auf die Kapelle Fischbach zu. Dahinter geht auf den Plankensteg weiter. Die Sonne brennt und so muss ich tatsächlich die Sonnencreme rausholen. Nach 1,5 km kommen wir zum „Kreuz der Verlobten“. Im Gedenken an ein verlobtes Paar, das in einen Schneesturm umkam, wurde hier, beim Grenzstein 151, das Kreuz errichtet. An der Wegkreuzung nach links. Teilweise auf morastigen Boden. An der Querung rechts und vor der Schutzhütte auf den Weg nach links. Zwischen jungen Birken geht es auf den Bohlensteg weiter. Vor uns das Schutzgebiet Fagne de Polleurt. Infotafeln säumen den Weg. Das Moorgebiet wird zu dreiviertel durchquert. Wir kommen auch an der Wetterstation der Universität Lüttich vorbei. Der absolute Wahnsinn wie viele verschiedene Messstationen hier sind Jedenfalls zeigt die Temperaturanzeige 17ºC an. Ein schmaler Plattenweg zweigt dahinter ab. Fast hätten wir ihn übersehen, denn der Fichtenwald wie es im Buch steht, wurde vor kurzen abgerodet. Auch dieser Weg erweist sich als sehr matschig. Über die N68 hinweg und dahinter weiter mit dem rotweißen Markierungen (Fernwanderweg GR56). Nach dem Plankenweg folgen wir den befestigten Weg. An der Querung nach links. Hier werden neue Stege verlegt, da wo keine sind, müssen wir uns mit dem morastigen Weg durchschlagen. Nun auf den neuen Steg weiter und zurück zum Parkplatz. Hier befindet sich der Botrange, der höchste Berg in Belgien. Der aufgeschüttete Hügel mit Treppe, markiert die 694 m Höhe. Daneben befindet sich auch ein Naturparkzentrum. Zurück zu den Schwiegereltern die diesmal auf die Kleine aufpassten.
Meine Wertung:
4Sterne

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3 Kommentare

  1. Hier erkannte ich natürlich gleich an den Fotos, wo ihr euch am Sonntag befunden habt. Und ihr habt ja wirklich ein klasse Wetter gehabt. Ich war einmal kurz nach dem Winter mit meinen „Eilendorfern“ dort. Es war naß, die Planken waren rutschig, und der Wend war so stark, dass wir aufpassen mußten, nicht von den Planken in den Matsch geweht zu werden. Es ist jedenfalls eine interessante Landschaft. Im Sommer leider nur zu oft wegen Brandgefahr teilweise gesperrt.

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  2. Hallo Thomas,
    ja Ihr habt wirklich ein traumhaftes Wetter erwischt, so macht wandern im Hohen Venn natürlich Spass.
    Mir ist allerdings bekannt, daß man, außer auf Hauptwegen, nur noch mit “ Ranchern“ durch das Venn wandern darf.
    Hast Du davon etwas gehört?
    Gruß Helmut

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