Eschweiler-Fronhoven – Tagebau Inden – Jülich-Kirchberg

Wandertour: 581
Wanderführer: 20 Wanderungen rund um Aachen
Freizeitkarte: Aachen, Jülicher Börde, Nr. 22 (LVA NRW)
Region: Kölner Bucht
Länge: 18,4 km
Gehzeit netto (brutto): 3 Std. 19 Min. (3 Std. 38 Min.)
WDG: 5,55 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Nebel, Schnee
Steigung: ca. 60 m
GPS-Track: Streckenprofil als Ansicht auf GPSies.
Sehenswertes: Blausteinsee, Erbericher Kreuz, Gedächtniskapelle Lohn, Tagebau Inden, Inde, Pfarrkirche St. Martinus Kirchberg, Küsters Kreuz.
Notiz: Gegenüber dem Orteingang von Fronhoven, stelle ich mein Auto ab. Hier befindet sich der Blausteinsee. Durch den Nebel der heute herrscht, ist aber nicht viel zu sehen. In Fronhoven, biege ich am Gasthof Rinkens links ab. Nun mit dem Hüttenweg (6a) aus den Ort hinaus. An der Gabelung rechts und weiter durch die schneebedeckten Felder. Ich folge den weißen Feldweg der mich nach einigen Abzweigungen zur Gedächtniskapelle Lohn bringt. Die Kapelle wurde in den Jahren 2002/2003 erbaut zur Erinnerung an die abgebaggerten Dörfer des Kirchspiels – Lohn, Pützlohn, Erberich, Fromhoven, Langendorf und das Rittergut Hausen – mit ihren beiden Kirchen St. Silvester in Lohn und St. Josef in Fronhoven. Ich betrete die Kapelle, spreche ein Gebet und stelle vier Kerzen auf. Wunderschön ist der Innenraum der Gedächtniskapelle, besonders der alte Altar. Draußen fängt es an zu schneien, ich folge nun den Kirchweg-Wanderweg. Am Abzweig links und hinunter zur Inde. Bis zur Verlegung durchfloss die Inde auf einer Länge von 5 km das Abbaugebiet. Nach der Renaturierung ist die Fließstrecke doppelt so lang. Mit der Brücke geht es aufs andere Ufer. Nun immer parallel an der Inde entlang. Rechts der große Absetzer im Tagebau Inden. An der nächsten Brücke, wechsele ich das Ufer. Weiter auf den Feldweg, der mich nach Kirchberg bringt. Durch den Ort mit „J6„, auch an der Kirche vorbei. Ich verlasse Kirchberg durch ein Waldstück. Nun aufwärts zu einer Aussichtsplattform. Hier informieren Hinweistafeln über den aktiven Tagebau Inden. Voraussichtlich ist der Tagebau 2035 ausgekohlt, dann soll hier der größte See in NRW entstehen: der Indescher See. Von der Höhe wandere ich abwärts und wechsele wieder das Ufer. Am Ufer entlang, wo ich erstmalig den seltenen Silberreiher sehe. Wenig später auch einen Graureiher. Das vierte und letzte mal, überquere ich die Inde. Nun auf den Weg und bei Kilometerpunkt 5,5, verlasse ich das Indeland. Auf den Schotterweg komme ich wieder nach Fronhoven.
Meine Wertung:
3Sterne

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2 Kommentare

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