Pulheim-Stommeln – Pulheim-Brauweiler – Bergheim-Glessen

Wandertour: 587
Wanderführer: Wandern in der Umgebung von Stommeln
Wanderkarte: Stommeln im nördlichen Erftkreis, Nr. 28 (LVA NRW)
Region: Kölner Bucht
Länge: 31,4 km
Gehzeit netto (brutto): 5 Std. 18 Min. (5 Std. 26 Min.)
WDG: 5,92 km/h
Wegmarkierung: „S6“
Anspruch: Schwer
Wetter: Wolken, Sonne
Steigung: ca. 160 m
GPS-Track: Streckenprofil als Ansicht auf GPSies.
Sehenswertes: Stommelner Bach, Im Waffental, Ommelstal, Fuchshecke, Junkerburg, Pulheimer Bach, Katholische Pfarrkirche St. Martinus Sinthern, Abtei Brauweiler, St. Nikolaus Kirche Brauweiler, Glessener Höhe, Kesselkaul, Kirche Fliesteden, Fliestedener Graben.
Notiz: 15 bis 16 km, eine ideale Wanderung nach der Nachtschicht, so dachte ich. Es kommt anders als gedacht und das doppelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Da alle 6 Rundwanderwege in Stommeln starten, startet auch der „S6“ in Stommeln (Wanderung 428 und 441). Allerdings muss man zu Anfangs den „S3“ gehen. Ich lasse Stommeln hinter mir und mit den Bahngleisen geht es durch die Felder. Im Ommelstal folge ich von nun an „S6“. Dieser Weg geht vom Waldstück aufwärts durch den Acker. Am Ortsrand von Manstedten, komme ich nach Geyen. Durch den Ort und anschließend schließt Sinthern an. Mit dem Feldweg erreiche ich Brauweiler. Hier um die ehemalige Abtei Brauweiler herum. An einer Bäckerei hole ich mir was zu Essen. Das erste mal das ich das Wanderzeichen nicht finde. Die Wanderkarte kann mir hier weiterhelfen. Hinter Dansweiler (Wanderung 463) durch die Felder und weiter nach Glessen. Vor mir die Glessener Höhe. Hier mache ich den Abstecher hinauf. Der Weg ist noch stark vereist, Glatteis auf den Weg hat sich gebildet. Auf 204 m Höhe, erreiche ich die Bergbauhalde. Ich wandere das Stück abwärts. Erst jetzt merke ich das es mehr als die angegebenen 16 km sein müssen. Unten weiter mit dem Zeichen. Vorbei am Hallerhof, sehe ich links hinter dichten Bäumen die Häuser von Oberaußem. Nun für lange Zeit durch die Felder. Lang zieht sich der Weg nach Fliesteden. Durch den Ort und dahinter wieder in Ommertal. Das Stück am Fliestedener Graben war sehr matschig. Die letzten 3 Kilometer geht es wie zu Anfangs zurück. Mit zwei dicken Blasen an den Füßen, erreiche ich endlich wieder Stommeln. So habe ich mir den Tag nicht vorgestellt. Die doppelte Länge wie angegeben. Wie kann so was kommen? Auch wenn man das Einstigsstück von insgesamt 6 km und den Abstecher zur Glessener Höhe hinzufügt, kommt man nicht annähernd auf die über 30 km. Fazit: Insgesamt habe ich mich bei diesen Kilometer, mehr gequält als entspannt. Etwa 95 % der Wege waren asphaltiert, für eine Fahrradtour ideal, fürs wandern nicht zu empfehlen. Noch gesagt sei, das dies meine zweitlängste Wandertour war.
Meine Wertung:
2Sterne

587 Wanderbild 587 Wanderbild

4 Kommentare

  1. Das ist aber einmal eine ausführliche Beschreibung einer Wanderung! Vielen Dank!
    Ich kanns kaum noch erwarten, dass die Temperaturen endlich steigen und das Wetter besser wird, so dass man bald wieder die Wanderschuhe anziehen und endlich wieder wandern gehen kann. Natürlich spricht auch eigentlich nichts gegen (kurze) Wanderungen im Winter, aber viel schöner ist es doch, wenn man nicht gegen die Kälte ankämpfen muss und irgendwo auf dem Weg schön einkehren und dabei draußen sitzen kann.
    Es grüßt ein ebenfalls sehr wanderbegeisterter Martin Gruschka

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  2. Eine sehr interessante Wanderung haben Sie da vorgenommen. Interessant wäre aber auch der Wald in Dansweiler gewesen, dort finden sich interessante Wege auch für Fahrradfahrer.
    Einen schönen Gruß aus Brauweiler wünsche ich Ihnen

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