Mönchengladbach-Wanlo – Erkelenz-Borschemich – Erkelenz-Kuckum

Wandertour: 741
Wanderführer: Erlebniswanderungen rund um die Stadt – Mönchengladbach
Wanderkarte: Naturpark Maas-Schwalm-Nette (Südostteil), Nr. 67 (NPSN)
Region: Niederrhein
Länge: 10,3 km
Gehzeit netto (brutto): 1 Std. 55 Min. (1 Std. 57 Min.)
WDG: 5,37 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Leicht
Wetter: Wolken, Wind, Regen
Steigung: ca. 20 m
GPS-Track: Streckenprofil als Ansicht auf GPSies.
Sehenswertes: Kirche St. Mariä Himmelfahrt Wanlo, Pfarrkirche St. Martinus Borschemich, Haus Paland, Heilig-Kreuz-Kirche Keyenberg, Haus Keyenberg, Keyenberger Motte, Burg Zourshof, Niersquelle, Niers, Köhm.
Notiz: Erste Wanderung aus dem neuen Wanderführer. An der Merkzweckhalle nahe der Kirche in Wanlo starte ich. Dass ich nochmal eine Wanderung bei Wanlo mache, hätte ich nicht gedacht. Denn alle nachfolgenden Orte müssen den Tagebau Garzweiler II weichen. Als erstes Borschemich. Über Felder komme ich zum Ort. Vorher sehe ich schon viele Baufahrzeuge und außerdem Sümpfungsanlagen vom Tagebau. An der ehemaligen Gärtnerei sieht man dass die Natur zurück kehrt. Verlassen ist sie wie die meisten anderen Häuser auch. Ich passiere die Kirche und das Haus Palland. Beide Sehenswürdigkeiten wird es bald nicht mehr geben. Die meisten Häuser sind leer und verlassen. Der neu Ort Neu-Borschemich liegt 10 km entfernt. Ich verlasse den gespenstigen Ort und komme nach Keyenberg. Auch dieser Ort wird es bald nicht mehr geben. Vorbei an Kirche und Haus Keyenberg, eine ehemalige Wasserburg. Hinter der Motte Keyenberg geht es auf den Feldweg nach Unterwestrich. Dieser und Kuckum wo ich als nächstes hinwandere, werden noch umgesiedelt, aber das dauert noch ein paar Jahre. An der Niersquelle, biege ich rechts auf den Wiesenweg ab. Links verläuft die Niers. Ich folge nun den weißen Doppelstrich bis nach Wanlo. Übrigens ist der Wegverlauf auf der Karte im Buch nicht immer korrekt eingezeichnet. Ich habe drei Fehler entdeckt.
Meine Wertung:
4Sterne

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4 Kommentare

  1. Die Orte kenne ich alle von unseren Radtouren. Ich finde es sehr bedauerlich, dass das alles abgerissen wird und die Leute umsiedeln müssen.
    Gut zu wissen, dass Fehler auf der Karte sind:-))

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  2. Mich beschleicht immer ein beklemmendes Gefühl, wenn ich irgend etwas vom Tagebau höre oder lese. Ist das auf dem zweiten Foto am Ortseingang von Keyenberg?

    Die 3 Quellen sind, seit RHEINBRAUN für den Tagebau das Grundwasser ableitet, ja längst versiegt. Heute erhält der Fluss sein ‚Startkapital‘ fast ausschließlich aus künstlicher Zuleitung. Aber für mich ist der Teich am Zourshof ‚meine‘ Quelle. Einige Male stand ich schon davor, beseelt von der Ruhe dieses Ortes.

    Das Internetportal ‚DER WESTEN‘ hat übrigens der Niers eine eigene Serie gewidmet, nett zu lesen.
    http://www.derwesten.de/nrz/niederrhein/Teil-2-K-ein-tierisch-netter-Anfang-id3232838.html
    http://www.derwesten.de/suche/?a=search&t=n&source=news&q=Niers-Serie&s=dd

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